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Coronakonforme Herbstausfahrt von 12.-13.09.2020 in den Spessart

Treffpunkt:                      09:30 Uhr am McDonalds in Hanau, Rodgaustr. 9

Anforderung:                  altes Auto, wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk, Maske, gute Laune

Startschwierigkeiten:     Christine kann Kermit wegen einem Baugerüst nicht aus der Garage holen. Dadurch kommt sie leicht verspätet. Ohne sie geht halt nix, sie weiß wo´s lang geht und hat die Wegbeschreibung.

Familie Bittmann ist dafür ganz streberhaft schon 15 min. zu früh!

Nach dem üblichen Begrüßungszauber mit Gruppenbild + Streßpippi, geht´s um 10:00 Uhr lohooos…

Durch eine Ehrenrunde im Kreisel wechselt Jürgen die Position im Konvoi. Wieder mal eine tolle Strecke und bei diesem herrlichen Wetter macht ja einfach alles Spaß! Keine Panne und keine besonderen Vorkommnisse auf der Fahrt. Die Route wird ganz genau so gefahren, wie sie geplant ist, man kann fast sagen, wir haben grüne Welle.

Unseren Picknickstopp machen wir diesmal ganz kurz vorm Ziel im Kletterpark in Heigenbrücken. Zum Klettern hätten wir uns allerdings vorher online anmelden müssen und eine Kopfbedeckung und Handschuhe mitbringen müssen. Macht aber nix, hier kann man sich auch so sehr gut aufhalten.

Es gibt sehr ordentliche Tische und Bänke im Schatten von 4 großen Kastanienbäumen. Außerdem einen Imbiss wo wir Speisen und Getränke zu vernünftigen Preisen kaufen können. Im Wildgehege sind Rehe, Hirsche, Schafe und Widder, Wildschweine, Ziegen, Bussarde und Spessarde. Entsprechendes Wildfutter können wir am Imbiss für sehr kleines Geld käuflich erwerben.

Da wir unserer Zimmer im nahe gelegenen Flair Hotel Hochspessart, Landgasthof: https://www.hochspessart.de/erholungsurlaub-landhotel.html erst ab 15:00 Uhr beziehen können, verweilen wir an diesem sehr schönen Fleck. Einige füttern die Tiere, spielen am Wasser, machen einen Spaziergang oder bleiben einfach im Schatten der Kastanien sitzen und schwätzen dummes Zeug. Wie z.B.:

„Wer dick werden will, der muss auch mal essen, wenn er keinen Hunger hat.“

Oder: „wer sich betrinken will, der muss auch mal trinken, wenn er keinen Durst hat!“

Kurz nach 15:00 Uhr ist Abfahrt vom Kletterpark und Anfahrt im Hotel. Wir sammeln uns im Biergarten, füllen brav unsere Anmeldungen aus und erhalten die Zimmerschlüssel. Timo wird aufgerufen mit „Neffe“, womit er natürlich gleich seinen Spitznamen weg hat. Nun muss er nur noch in den Verein eintreten. Jürgens neuer Spitzname liegt damit auf der Hand: „Onkel“.

Kurze Auszeit für alle zur freien Verfügung. Einige machen Augenpflege, einen Spaziergang oder bleiben einfach im Biergarten sitzen und tun das, was wir alle am besten können: Schlechtgebabbel!

Um 18:00 Uhr treffen wir uns sowieso im Biergarten weil dort für das Abendessen reserviert ist. Wir sitzen natürlich draußen und haben auch kein Wespenproblem.

Das Abendessen ist im Übernachtungspreis inbegriffen und wir haben bei einem 4-Gang-Menü die Wahl zwischen 3 Hauptgerichten. Die Kraftbrühe ist sehr schwach, der Sommersalat ist O.K.. Pilzragout mit Serviettenknödel ist gut, Wiener Schnitzel mit Pommes auch, das Rinderhüftsteak ist sehr sehnig. Wenn man das ignorieren kann, ist es aber auch lecker. Zum Abschluss Pfirsich Melba mit Vanilleeis und Sahne.

Der Wasserpreis erscheint uns mit € 3,60 für 0,4 L etwas zu hoch wo 0,5 L Weizenbier € 3,30 kostet. Holy Water!

Keiner meckert und am Ende gibt´s noch den Begrüßungsschnaps: Fränkischer Obstler in Spessarder Schnapspfeifen. Szymon verschüttet seinen Schnaps gleich, aber es gibt einen Neuen. Aus der Nummer kommt er nicht raus. Und Marcus trinkt am falschen Ende der Schnapspfeife und der halbe Schnaps landet auf seinem T-Shirt. Wir können halt was!

Eine weitere tiefe Erkenntnis des heutigen Abends ist, dass Zigeuner gar keine Zigeunersoße in ihrem Repertoire haben.

„Kann man Brot einfrieren?“ fragt Timo in die Runde, nachdem Laula ihn nötigt, unsere Namen aufzusagen. Sehr guter Einwand zum Themawechsel, weil jeder eine ganz eigene Meinung dazu hat, stellen wir fest.

Gegen 22:00 Uhr wird die Markise, unter der wir sitzen, eingefahren und die Lichter gelöscht. Vorher gibt es natürlich noch eine Last-Order und die Beschreibung, wie wir unsere Zimmer erreichen, nachdem die Türe zugeschlossen ist.

Alles in Allem war es wieder eine tolle Ausfahrt, die sehr viel Spaß gemacht hat. Die Organisaton war prima und es gibt nix zu meckern. Auch das Frühstück war sehr reichhaltig und für jeden war etwas dabei. Nur beim Auschecken mussten wir kurz schlucken. Dadurch, dass am Ende doch weniger Personen mitgefahren sind, als geplant, wurde es dann doch noch etwas teurer als gedacht. Aber das war´s wert.

Nachdem wir vor der Abfahrt noch verabredet haben, wer wie heimfährt, lief es dann doch wieder chaotisch ab. Aber irgendwie sind alle gut heim gekommen und wir freuen uns alle schon wieder auf die nächste Ausfahrt.

Vielen Dank an unseren Vergnügungsausschuss und bis zum nächsten Mal!

Ausfahrt 2020

Über den Autor

Claudia Schmuck


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